ad absurdum
13May/091

Star Trek reboot

Ich habe es wieder einmal getan. Ich brach mit einer Menge Hoffnung im Gepäck auf, um meine Jugend ein weiters mal aufleben zu lassen. Den ersten Versuch startet ich, als letztes Jahr, beinahe um die gleiche Zeit, der vierte Teil der Indiana Jones Saga in die Kinos kam. Ich muss gestehen, das ich sehr skeptisch war, was die Umsetztung anging, alleine schon, aus dem Grund, da Harrison Ford nicht mehr zu den Jüngsten gehört. Allerdings war dieses, das kleinste Problem an welchen der Film krankte, da man sich hier redlich Mühe gegeben hatte, das Alter des Hauptdarstellers in die Handlung mit einfließen zu lassen. Der Rest war dann aber leicht Peinlich. Vor allem das Ende, bei dessen Betrachtung ich mich bis Heute frage, ob es nicht besser gewesen währe auf das Starten eines, doch sehr nach Klischee aussehenden, Ufos zu verzichten.
Nun war es wieder Mai, der ja bekanntlich alles Neu macht. Das hatte sich wohl auch die Paramount gedacht und schickte ein weiteres mal ihre alten Recken in die Schlacht um die Gunst des kinobesuchenden Volks. Star Trek hatte man auserkoren zum wiederholten Mal für Frieden zu streiten. Allerdings bemühte man dieses mal nicht die „Next Generation“ Crew um Picard, Riker und Data, sondern entschied sich für ein Prequel zu „Klassik“ Serie aus den Sechzigern. Was auch eine gehörige Portion Skepsis in mir aufkommen liess. Neue Darsteller sollten Kirk, Spock, Pille, Uhura und all die anderen wieder zu Leben erwecken. Ob das wohl gelingen würde. Viel zu legendär waren doch die Originale. Doch ich muss gesehen, das sie ihre Sache nicht schlecht gemacht haben, wenn man in Betracht zieht, das sie gegen übermächtige Vorgänger anzukämpfen hatte. Allen voran währe hier der Darsteller des Jungen Dr. (Pille) McCoy zu nennen, welcher eine wahre Glanzleistung ablieferte. Aber auch die Darsteller denen die wenig beneidenswerte Ausgabe zukam Kirk und Spock neues, junges Leben einzuhauchen machen ihre Sache durchaus gut. Und so ist es auch wenig verwunderlich, das es die Darsteller, zusammen mit den wirklich fesselnden Weltaumschlachten sind, welche den Film sehenswert machen. Den die Geschichte strotz nur so vor unfreiwilliger Komik, logischen Brüchen und dramaturgischen Löchern. Das Design der  „neuen“ Enterprise ähnelt mir ein wenig zu sehr an Star Wars. Allen voran die Brücke, welche unübersichtlich ist, und keinerlei Wiedererkennungswert hat. Da gefiel mir doch die Brücke der Kelvin, gleich zu beginn des Filmes um einiges besser.
Alles in allem muss man sagen, das es kein typischer Star Trek Film ist, sondern eher eine Action - Science/Fiction - Weltraum - Saga. Packend ist er, und sehr gut umgesetzt, wenn man von den schon erwähnten Kritikpunkten absieht.

Kritik bei den Fünf Filmfreunden und auf Spreeblick

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Comments (1) Trackbacks (0)
  1. Das sehe ich auch so. Der Film hat mich echt angenehm überrascht.
    Vielleicht auch deswegen, weil ich nicht so der Trekkie bin und eigentlich keine feste Erwartungen hatte. Ich war zuvorlediglich etwas skeptisch wegen der doch recht jungen Crew.
    Schade fand ich etwas, dass viele Running-Gags der alten Serie nur sehr dezent aufgegriffen wurden. Vorallem den Auftritt von Simon Pegg als Scotty hätte etwas mehr Pfiff vertragen können.

    Nach Ende des Film habe ich erstmal versucht die Story nochmals zu ordnen und ich kann deiner Aussage nur beipflichten, dass es durchaus logische Brüche zu geben scheint. Vielleicht muss ich auch den Film einfach nochmal anschauen?!
    Fesselnd war er aber allemal!


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