District 9
District 9 hat stärken. Die auffälligste sind die Tricks, die kaum als solche wahrgenommen werden. Das Raumschiff schwebt über der Stadt als wäre es wirklich dort gewesen. Selbst die Aliens fallen nicht als das auf was sie sind, nämlich am Computer generierte Figuren. Das dem so ist, liegt zum grossen Teil am der Optik des Filmes. Man hat versucht, ihn, in Anlehnung an Cloverfield, wie eine Dokumentation aussehen zu lassen, was aus sehr gut funktioniert hat. Nur auf eine Sache hätte man verzichten können, denn in letzter Zeit wird es vor allem bei TV-Dokumentationen Unsitte, jede Szene zu erklären, obwohl jeder halbwegs intelligente Zuschauer schon längst verstanden hat, was er sah. So gelingt es District 9, trotz packender Story und guter optischer Umsetzung zu lange und hin und wieder sogar langweilig zu sein. Dem allen hätte man aus dem Weg gehen können, indem man auf den ein oder anderen Dialog verzichtet hätte und, wenn man die Figuren nicht allzu zweidimensional entworfen worden wären. Für den Film an sich ist das sehr schade, denn er hätte ohne weiters mehr sein können als ein optischer Knaller.
Siehe auch: Die Gefühlkonserve, Die fünf Filmfreunde



















October 15th, 2009 - 20:35
der film ist am wochenende dran. ich bin schon richtig gespannt.
Bernd Helmut Frank